Stefan Alexander Rautenberg Zauberkünste

Zur Begrüßung

I.
Es lässt die liebe Phantasey
sich gern durch süße Täuschungen betören.
Nur allzu gerne schwingt sie sich zu jenen Sphären,
in der die Wunder spielen,
dass über all dem Sehen und dem Hören
schon mancher seine Konfession verlor
und sich den Glauben ans Unglaubliche erkor.


II.
So weit wollen wir's nicht treiben.
Allein: von tiefer Sehnsucht hingerissen,
Verzauberung will auch ein Philosoph nicht missen.
Tadelt man an ihm bisweilen auch das Elitäre,
so sei er diesmal Helfer aus der Erdenschwere.
Ein sinnlich-übersinnliches Ereignis ist's,
das den Verstand verwirrt, den Sinn entzückt.


III.
In unsern Mündern, die lehrend sonst
das ABC von Wissenschaft und großer Kunst,
in ihnen (unsern Mündern) werden bald
-so glauben wir - sich "Ahs" und "Ohs" verbünden,
wenn sogleich beginnt des Zauberkünstlers Werk.
Drum ruf ich jetzt zu seinem Kammerspiel
Stefan Alexander Rautenberg.

Paul Blasel
Impressario h.c. und Plagiator

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"Das Publikum läßt sich gerne von einem Gentleman täuschen." Nate Leipzig